F2P-Games: World of Tanks

Einführung
Wer möchte nicht mal mit einem Deutschen Leopard-Panzer durch die Gegend donnern und ein paar Panzer platt machen? Bei World of Tanks (WoT) könnt ihr genau das tun. Auch wenn man nicht direkt mit dem Leopard loslegen kann :-). In World of Tanks könnt ihr mit mehr oder weniger bekannten Panzern aus dem 2. Weltkrieg von diversen Nationen regelrechte Panzerschlachten erleben. Durch das spotten (aufspüren) und zerstören der gegnerischen Panzer erspielt ihr euch Erfahrungspunkte und Credits. Dies benötigt ihr, um eure Panzer aufzurüsten und mächtigere Gefährte Freizuschalten. Nach diesem Prinzip spielt ihr euch durch die diversen Forschungsbäume und erhaltet nach und nach die Möglichkeit, euch mit grösseren Panzer in die Schlacht zu stürzen.

Gameplay
Nach dem ersten Login landet ihr in der Garage. Hier stehen eure Panzer und ihr habt Zugriff auf die Forschungsbäume, die Kaserne und den Wartungsdialog. Als Startpanzer steht von jeder vorhanden Nation ein Panzer zur Verfügung. Wählt einen Panzer aus, klickt auf den grossen roten “Gefecht” Button und schon werdet ihr einem Spiel zugeteilt und die Panzer können rollen. Mit der bekannten WASD Steuerung bewegt ihr den Panzer über das Schlachtfeld. Blickrichtung (also der Turm) und Kanone werden mit der Maus gesteuert.
World of Tanks ist eher ein langsameres Spiel in dem Taktik gefragt ist. Wer hirnlos auf den Gegner zustürmt wird sich relativ schnell in einem Haufen Schrott wiederfinden. Also Deckung suchen und dem Gegner abpassen heisst es. Wobei eure Aufgabe auch vom Panzertyp abhängig ist. Leichte Panzer und Scouts sind sehr gut geeignet Feinde aufzuspüren. Da diese Panzer schneller und weniger sind als die Mittleren und Grossen Panzer haben sie auch grössere Chancen, Angriffen auszuweichen während die grossen Brüder und die Artillerie den Gegner unter Beschuss nehmen. Allerdings immer schön vorsichtig und die Schwachstellen weg vom Feind halten.
Und hier wird dem neuen Spieler langsam bewusst, dass das zu Beginn ganz einfache Spiel wesentlich komplexer ist als zu erwarten war. Jeder Panzer ist unterschiedlich stark gepanzert. Zudem sind die Gefährte hinten und an der Seite wesentlich verwundbarer als zum Beispiel an der Front. Zudem gibt es Trefferzonen welche interne Module und Besatzung ausser Gefecht setzten können. Ein gutes Ziel sind immer die Ketten, welche relativ schnell reissen und den Gegner für eine gewisse Zeit festsetzen. Gutes Zielen und die Kenntnis der einzelnen Panzer sind also von Vorteil. Jeder Panzer hat seine eigenen Stärken und Schwächen.
Weitere wichtige Werte für das Gefecht sind Sichtweite, Funkreichweite und Tarnung. Diese Werte entscheiden darüber wie früh ihr feindliche Panzer sehen könnt oder ihr gesehen werdet. Grundsätzlich könnt Ihr alle Panzer innerhalb eurer Sichtweite sehen. Zusätzlich können alle Mitspieler innerhalb der Funkreichweite den Gegner auf der Minimap sehen. Der Gegner hat nun die Möglichkeit sich hinter Gebäude und Gebüsch zu verstecken. Dadurch ist der Panzer besser getarnt und ihr müsst näher ran um den Feind zu sehen. Wer also besser getarnt ist, verkürzt so die Sichtweite des Gegners. Auch hier ist das ganze nicht so einfach. Die Tarnung ist abhängig vom Panzer (Tarnwerte), dem Standpunkt im Gefecht, Stillstand oder in Bewegung und wenn ihr dann die Kanone abfeuert ist die Tarnung in der Regel eh dahin.
Ihr merkt also, das Spiel ist wesentlich anspruchsvoller als auf den ersten Blick vermuten lässt. Es spielen noch wesentlich mehr Faktoren mit, welche ich jedoch lange nicht alle kenne. Genauere Infos können dem Wiki entnommen werden.

Die Mannschaft
Auch wenn sie im Spiel fast untergeht ist die Besatzung für den Panzer sehr zentral. Die Ausbildungsstufe der Mannschaft hat entscheidenden Einfluss auf die Schlagkraft des Panzers. Ein besserer Richtschütze trifft einfach besser :-). Die Besatzung erhält wie der Panzer auch während jedem Match Erfahrung und wird dadurch besser. Auch wenn es unendlich lange dauert. Wird ein Panzer verkauft kann die Mannschaft in die Kaserne geschickt werden. Will man den Panzer später nochmal spielen hat man die Besatzung schon. Wenn ihr den Panzer eh nicht mehr spielen wollt entlasst die Besatzung am besten, denn die Kaserne hat nur begrenzt Betten zur Verfügung. Die Mannschaft kann auch mit Credits auf 75% und mit Gold auf 100% geschult werden.

Erfahrung, Credits und Gold
Für jedes Spiel erhaltet ihr Panzererfahrung und Credits. Beides benötigt ihr für die Aufrüstung des Panzers und das freispielen neuer Panzer. Die erhaltene Menge ist von diversen (wie könnte es auch anders sein) Faktoren abhängig. Abschüsse, Hilfe bei Abschüssen, das entdecken von Feinden bringen Erfahrung. Wird die Partie gewonnen gibts Extra-Erfahrung. Ebenfalls bekommt jeder Panzer für den ersten Sieg des Tages die doppelte Erfahrung (Manchmal auch das drei oder fünffache :-)). Mit den Credits verhält es sich ähnlich. Eine detaillierte Auswertung des Gefechts und des Verdienstes erhaltet ihr am Ende jedes Gefechts. Der Erwerb von Erfahrung und Credits kann durch das lösen eines Premiumaccounts beschleunigt werden. Es wird immer angezeigt, wie viel ihr ohne Premium erhaltet und wie viel mit.
Die Erfahrung die ihr erhaltet gilt nur für diesen Panzer. In der Garage kann der Forschungszweig geöffnet werden, wo ihr den Panzer aufwerten könnt. Kanonen, Funkgerät, Motor, Ketten und noch anderes kann in mehreren Stufen erforscht (mit Erfahrungspunkte) und dann gekauft (mit Credits) werden. Ist dann alles nötige erforscht könnt ihr dann den nächsten Panzer im Forschungsbaum freischalten und euch kaufen. Wenn bei einem Panzer alles erforscht ist erhält er Elite Status. Ihr erhaltet dann zwar noch Erfahrung für die Kämpfe, könnt diese jedoch so nicht mehr gebrauchen. Diese Erfahrung kann dann in allgemeine Erfahrung umgewandelt werden welche für jeden Panzer verwendet werden kann (Natürlich ist dieser Umtausch nicht gratis).
Als zweite Währung im Spiel ist da noch das Gold. Dieses kann nicht im Spiel erworben werden sonder muss gekauft werden. Das coole daran: ihr braucht kein Gold! Mit dem Gold lässt sich kein spiel entscheidender Vorteil erkaufen. Es gibt zwar Premiumpanzer welche nur mit Gold bezahlt werden, jedoch sind alle Premiumfahrzeuge schwächer als die entsprechenden Gegenstücke für Credits. Auch die Munition welche für Gold bereit steht ist nicht soviel stärker als die für Credits und ist ausserdem total überteuert (kauft mal 100 Schuss für 5 Gold das Stück :-)). Gold wird viel mehr dazu benötigt sich neue Stellplätze in der Garage zu holen, mehr Betten in der Kaserne bereit zu stellen und vor allem für die anfallende Erfahrung von Elite-Fahrzeugen in allgemeine Erfahrung umzuwandeln. Auch zum lösen des Premiumaccounts wird Gold verwendet. Ihr könnt dann direkt im Spiel auswählen wie lange ihr Premium wollt (von 1 Tag bis zu 1 Jahr) und das auch direkt mit Gold bezahlen.
Dabei sind die Preise (abgesehen von den Premiumfahrzeugen) ziemlich fair. Als Beispiel: Für 10 Euro erhaltet ihr 2500 Gold. Ein Panzerstellplatz in der Garage kostet 300 Gold, 24 Std. Premium kosten 250 Gold. Für 2500 Gold könnt ihr dann einen ganzen Monat lang vom Premiumbonus geniessen. Für das Umwandeln der Panzererfahrung in freie Erfahrung müsst ihr für 25 Erfahrungspunkte 1 Goldstück hinlegen (1000 Erfahrung sind also 40 Gold). Ihr seht also, dass man mit 10 Euro sich schon mal was leisten kann.

Resume
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass World of Tanks ein geniales Panzerspiel ist, welches die perfekte Balance zwischen Simulation und Arcade schafft. Das einfache spielen kombiniert mit der komplexen Mechanik im Hintergrund sorgt dafür dass sich Taktik und Vorsicht auszahlen. Dazu kommt noch dass man bei dem Spiel nie das Gefühl hat, ich muss jetzt Gold kaufen um mitzuhalten. Fair und Genial, so funktioniert F2P. Da geb ich gerne ein paar Euro im Monat. Die haben es nämlich verdient!

http://worldoftanks.eu/

Der Lauf der Dinge

Es war einmal, so vor 20 Jahren, eine kleine Firma. Sie war nicht sehr erfolgreich, aber es reichte jedes Jahr um zu Überleben. Während andere grosse Unternehmen als böse und konspirativ ja sogar apokalyptisch bezeichnet wurden, produzierte die kleine Firma immer weiter vor sich hin und warf seine Produkte auf die rare Kauferschafft.

Und alle wussten es. Die kleine Firma hat den Markt verstanden und wird eines Tages eine Revolution auslösen. Die kleine (jedoch treue) Kundschaft der kleinen Firma hat die Hoffnung nie aufgegeben und die hirnlosen Masse verächtlich angestarrt, als die Produkte der grossen Firma wie wild aus den Regalen gerissen wurde. Total verständnislos, wieso jemand solche Produkte haben will. Produkte die weder besonders schön, noch qualitativ besonders herausragend waren, wurden von Millionen gekauft und gebraucht.

Eines Tages dachte sich die kleine Firma: So kanns nicht weitergehen. Wir müssen etwas unternehmen. Unsere Firma baut coole Produkte  für coole Leute. Und wenn das die Masse erst einmal begriffen hat, wird sich der Rest von selbst ergeben…
So begann die kleine Firma neue Produkte zu entwickeln und die bestehenden auf zu möbeln. Und die kleine Firma schaffte, was niemand für möglich gehalten hätte: Es wurde ein Produkt geschaffen, welches von allen gekauft wurde. Jeder musste eines haben. Und die treue Kundschaft der kleinen Firma freute sich wie eine horde Kleinkinder: Wir haben es doch immer gesagt!

Und die kleine Firma hörte nicht auf. Nachdem das erste Produkt zum Welthit wurde war genug Kapital vorhanden um auch die anderen Ideen der kleinen Firma umzusetzten. Und beinahe jeder konnte es kaum erwarten. Als es dann endlich soweit war und das neue, innovative, revolutionäre ja noch nie da gewesene präsentiert wurde, waren alle platt. Jeder wollte es haben, jeder hat es sich geholt. Jeder war begeistert von der Schickheit, der Einfachheit.

Die kleine Firma hatte es geschafft. Denn sie war nun nicht mehr klein. Sie war nun auf dem besten Weg zu einer der grössten der Welt zu werden. Nichts stand ihnen im Weg. Lediglich einige Nachahmer, die nicht wirklich als Konkurrenten wahrgenommen werden. Denn die Firma weiss, dass sie ihre Position sorgfältig gewählt hat und wie es weiter geht. Und genau das machte die Firma. Sie hielt an ihrem Plan fest und entwickelte sich und die Produkte weiter. Alles wurde jedes Jahr besser und besser. Der Umsatz stieg, die Produkte wurden erfolgreicher und die Menge der Kunden stieg auch kontinuierlich an. Alles lief bestens.

Nach einigen Jahren, die Welt hatte sich inzwischen verändert, war die Situation komplett verdreht. Die kleine Firma die einst als Geheimtipp galt war inzwischen die grösste Firma der Welt. Die ehemalige grosse Firma wird inzwischen kaum noch wahr genommen. Konkurrenten kommen und gehen, denn eine wirkliche Konkurrenz braucht die Firma gar nicht zu befürchten.

Und so machte die Firma weiter. Es wurden neue Produkte entwickelt und bestehende verbessert. Die Kunden freuten sich und kauften sich alles, was sie sich leisten (oder dann eben nicht) konnten.

Und während die einstige kleine Firma auf dem besten Weg zur Weltherrschaft ist, existieren in kleinen Ecken immer noch kleine Ideen, welche durch eine überzeugte Gemeinschaft am leben erhalten werden. Und auch diese Gemeinschaft fragt sich, wieso es Kunden gibt, die alle dem selben nachrennen. Wieso die Millionen die Produkte der Firma wie wild aus den Regalen reist?

Was wird wohl in 20 Jahren sein?

Welcher Beutel ist es nur – Der neue Sauger

Als ich neulich wieder mal ein wenig putzen musste, hat sich unser Staubsauger verabschiedet. Also ab ins Geschäft, und einen neuen holen. Im Laden angekommen habe ich mich dann für einen Rowenta irgendwas entschieden. Dann wollte ich mir noch einige Staubbeutel dazu kaufen. Dies erwies sich als regelrechte Herausforderung, die seinegleichen sucht :-)

Als erstes mal die Beutel begutachten. Es sind ja nur 20 Verschieden Typen im Regal. Also mal auf der Verpackung des Staubsaugers schauen, ob da irgendwas drauf steht. Natürlich stand da nichts drauf. Nur wie super das Gerät ist wie viele Extras eingebaut sind (es ist ein Staubsauger! Kein Handy!).

Nächster logischer Schritt: ich frage eine Mitarbeiterin des Ladens. Die nette Dame hat dann den Staubsauger begutachtet, hat die Beutel im Regal begutachtet, hat sich dann kurz entschuldigt und ist dann mit einem Katalog zurückgekehrt. In dem Katalog waren dann hunderte von Staubsauger mit den passenden Beuteln aufgelistet. Leider war der von mir auserwählte Rowenta in der ellenlange Liste nicht zu finden (was für ein Wunder…).

Die Mitarbeiterin hat dann nicht lange rumgefackelt (was ich sehr sympathisch fand) und hat den Staubsauger ausgepackt und die vermutlich passenden Staubbeutel ebenfalls. Dann haben wir einfach ausprobiert, welcher Typ von Beutel in den Sauger passt. Nach kurzer Zeit haben wir dann die passenden Beutel gefunden. Juhuuu :-) Und übrigens: auch im Benutzerhandbuch des Saugers ist nicht aufgeführt, welche Beutel dazu passen. ???

Um das ganze mal zusammen zu fassen: Es gibt hunderte Staubsaugermodelle und es scheint, als ob jeder Sauger einen eigenen Typ von Beutel benötigt. Das erinnert mich irgendwie an Situationen wie bei Handy Ladegeräten oder Laptop Netzteilen. Jedes Gerät hat seine eigene Spannung, eigenen Stecker und jeder Adapter hat seine eigene Bauart, so dass ja nicht zwei nebeneinander reinpassen. Wenigstens bei den Handyladegeräten hat sich in der Zwischenzeit etwas getan.

Ich verstehe nicht, warum dass so etwas existiert. Was denken sich die Hersteller von solchen Geräten bloss? Klar, auf diese Weise lässt sich Profit generieren, weil jeder der Staubsaugerbeutel kauft mindestens 3 Packungen kaufen muss, bevor er die richigen erwischt. Aber von Benutzerfreundlichkeit ist das meilenweit entfernt!

Wäre damals die nette Ladenmitarbeiterin nicht gewesen hätte ich heute noch keinen neuen Sauger. Ich weiss jetzt, was für Beutel ich benötige. Der nächste arme Kunde, der nicht eine so verständnisvolle Arbeiterin antrifft, wird es mit seinem Glück probieren müssen…

Auch wenn ich kein Applefan bin: All die Elektronikhersteller da draussen -> Ein bisschen von der Einfachheit der Appleprodukte täte allen Produkten gut! Wie wäre es zum Beispiel mit einem einheitlichen Beutel-Beschriftungssystem, so dass ich in jedem Laden garantiert den richtigen Beutel bekomme? Denkt mal darüber nach.

Die schweizerische Post

Ich hatte letztens hie und da mal etwas mit der Post zu tun… Dabei musste ich feststellen, dass der Service in den letzten Jahren (meiner Meinung nach) ziemlich gelitten hat.

Beispiel 1:
Ich wollte ein Paket aufgeben. Darin waren elektronische Geräte im Wert von ca 15’000 sFr und ein Zerbrechlich-Aufkleber war angebracht. Als ich das Paket am Schalter abgegeben habe, wurde mir gesagt, dass ich als Privatperson keine Sendungen aufgeben kann, die als Zerbrechlich markiert sind. Hä? Was soll das heissen? Ich kann also nichts verschicken, was zerbrechlich ist – PUNKT! Danach habe ich die Versicherung des Paketes angesprochen. Auch hier eine Enttäuschung: ich kann ein Pakte maximal mit 1’500 sFr. versichern. Wenn etwas mehr Wert ist, habe ich nur die Möglichkeit des “Secure Post” Versandes. Dies ist jedoch für Schmuck und ähnliche Wergegenstände gedacht. Es konnte mir nicht mitgeteilt werden, ob ich Elektronik über diesen Weg versenden kann.
Schlussendlich habe ich dann das Paket eingeschrieben versendet und gehofft, dass der Inhalt es übersteht. Aber mal ehrlich: Das soll Service am Kunden sein???

Beispiel 2:
Ich habe mir etwas im Internet bestellt (wie es so mancher macht). Sehnsüchtig warte ich auf die Lieferung. Und als dann endlich bei der Sendungsverfolgung stand “Zum Abholen gemeldet” bin ich nach der Arbeit schnell nach Hause, habe den Abholschein aus dem Briefkasten geschnappt und bin zur Postfilliale hin. Nach Minutenlangem anstehen wurde mir dann mitgeteilt, dass ich das Paket erst am nächsten Tag abholen kann. Na Super! Das Paket ist doch da! Wieso muss ich jetzt noch einen Tag warten? Es ist ja nicht so, dass der Versand kostenlos wäre (dann könnte ich noch darüber hinweg sehen). Und die Post lobt sich dann noch mit Ihrem guten Service am Kunden. Jemanden aus (vermutlich) organisatorischen Gründen 24 Stunden auf eine Lieferung warten zu lassen, die ja schon da wäre, ist meiner Meinung nach ein mieser Service!

Und was mach ich nun? Bei der nächsten Bestellung auf einen anderen Lieferdienst ausweichen (wenn überhaupt möglich)? Erfahrungsgemäss sind die noch schlimmer. Kann ich also nur das geringere Übel wählen: Die Post. Naja, vielleicht kapieren die es irgendwann mal…

Was Hä – Update im Windows Phone Style

Ich bin soeben dabei anfällige Updates auf meinem Windows Phone (Nokia Lumia 800) einzuspielen. Nach der ersten Verwunderung “Oh da gibts ja Updates” begann ich mit dem umständlichen Prozess des Updaten.

Windows Phone unterstütz kein Over The Air Update. Das sagt es mir auch -> “Bitte an den PC anschliessen”. Hab ich getan. Dann erscheint ein Fenster über das ich dann die “Software” Zune Downloaden kann. Allerdings bekomm ich die auch über Windows Update. Ich habe die Version aus dem Windows Update installiert. Danach Handy anhängen, Zune starten und los gehts.
Dieses Zune sagt mir nun, dass es 10 Schritte benötigt um mein Handy einzurichten und zu aktualisieren. Erstmal siehts so aus, als ob nichts passieren würde. Aber Windows Style: einfach mal warten. Auf einmal passiert dann was, dann wieder lange nichts und irgendwann wird dann das Update geladen, Backup erstellt und Update installiert. Alles in allem ein ziemlich lanwieriger Prozess.
Beim Update wird noch darauf hingewiesen, dass diese kumulativ sind und alle alten Updates inklusive sind. Dennoch wurde nach dem ersten Update auch noch ein zweites Installiert, was ungefähr gleich lange wie das erste dauert. Dann auf einmal sind nur noch 9 Schritte nötig anstelle der 10.
Und jetzt kommts: Nachdem die 9 (nein nicht 10) Schritte abgearbeitet sind beginnt alles nochmal :-) Denn es ist ja noch ein “kumulatives” Update verfügbar…. und dann endlich ist es geschafft.
Nach insgesamt 3 kumulativer Updates und genausovieler neustarts des Telefons bin ich nun wider aktuell…. hoffentlich…

Alles in allem: es funktioniert, ist aber verwirrend und nicht eindeutig verständlich. Hauptsächlich weil die Software keine klare Rückmeldung gibt, was passiert. Man bekommt sehr schnell das Gefühl, diese Zune-Ding sei eingefroren.
The real Windows Expirience :-)

Und ein erstes Ergebnis – Der Rechner

Und dann gleich mal mein erster Coding-Versuch. Ein ganz einfacher Taschenrechner auf Konsolenebene. Das Ding kann auch nur mit ganzen Zahlen umgehen (beim Teilen also keine Nachkommastellen) und ist auch sonst eher rudimentär. Es geht aber ja auch nicht um die Funkion des Programms, sondern um das Programmieren. Eventuell werde ich noch ein bisschen weitermachen an dem “Rechner”, wohl aber eher nicht.

Download Windows EXE
Download Windows EXE als ZIP
Download Source Code

Update 28.07.2012: Github Repository -> https://github.com/KickDown/Rechner.git

Ein erneuter Versuch – C++ Programmierung

Ich bin immer mal wieder ein bisschen am Programmieren. Oder besser gesagt, ich Versuche etwas zu Programmieren. Denn obwohl ich bereits relativ viel Theorie über Objekt Orientierte Programmierung (OOT) intus habe, beherrsche ich keine Programmiersprache so richtig. Ein bisschen Java, ein bisschen PHP…. aber eben nichts, womit man mal schnell ein kleines Tool coden kann.

Nach einer längeren Programmierpause wollte ich mich nun nochmal dahinter setzten. Jedoch hatte ich gar keine Lust auf Java. Java war nie wirklich optimal, jedoch gibt es viel Doku und Tutorials darüber. Deshalb habe ich mich letztens immer damit versucht. Seitdem aber Java von Oracle gekauft wurde ist für mich klar: Damit will ich nicht mehr arbeiten! Deshalb habe ich mich wieder mal (so ca das 5. mal) an C++ gesetzt.

Was dabei rauskommt – zu lesen in den nächsten Einträgen :-)

3D auf Asus G75VW

Nachdem nun einige ausführliche Gamestunden an meinem neuen Laptop verbracht habe möchte ich kurz meine Erfahrungen mit dem 3D Gaming aufschreiben. Erstmal vorweg: Das 3D war nicht der Kaufgrund für den Laptop. Ich habe mich für diese Gerät entschieden, weil die verbaute Hardware und auch der Preise meinen Anforderungen entsprachen. Das 3D war dann noch ein Extra oben drauf. Dennoch wollte ich natürlich dieses Extra sofort ausprobieren.

Das Gaming in 3D ist am Anfang ziemlich gewöhnungsbedürftig. Die erste halbe Stunde schwanken die Gefühle zwischen “Boa geil, eine neue Dimension des Gamings” bis hin zu “Mir wird gleich schlecht…”. Ausserdem schlägt es extrem auf die Augen. Am Anfang muss man richtig langsam in kleinen Dosen ein bisschen in 3D zocken, dann wider umstellen (Augen erholen lassen), dann wieder ein bisschen 3D… :-) Nach einiger Zeit haben sich die Augen (und auch das Gehirn) daran gewöhnt und man schafft es auch einige Stunden ohne Probleme. Auch wenn dann die doch relativ schwere Brille sich bemerkbar macht.
Zum Gameplay kann ich sagen, dass es zum Teil ziemlich mühsam ist. Denn durch den 3D Effekt sind Gegner weiter hinten, während das Fadenkreuz ganz vorne auf der Glasscheibe zu schweben scheint. Dies führt dazu, dass ich entweder den Gegner scharf sehe, oder das Fadenkreuz. Beides gleichzeitig richtig zu Erkennen ist extrem Anstrengend, da man ständig zwischen Hintergrund und Vordergrund wechseln muss. Beim normalen 2D Gaming befindet sich dann alles auf gleicher Ebene. Dadurch sind Gegner und Fadenkreuz immer scharf zu sehen.
Alles in allem ist das Gaming in 3D durchaus spassig und meiner Meinung nach “the way to go”. Auch wenn da einiges noch verbessert werden muss, um es wirklich Brauchbar zu machen. Ein Hardcoregamer wird damit wahrscheinlich nichts anfangen können.

Nun noch die Games, welche ich Probiert habe und ein Kommentar, wie gut es funktioniert:

- World of Warcraft: Das Spiel, welches wohl am besten ausschaut. Die Kompatibilität ist hervorragend. Der 3D Effekt kommt sehr stark zu tragen. Die Spielwelt wirkt extrem plastisch und das 3D kann sogar bei der Orientierung helfen, weil Distanzen besser eingeschätzt werden können. Das Umschalten zwischen 2D und 3D funktioniert während des Spieles problemlos.

- Diabolo III: Hier ist der 3D Effekt nicht so gut umgesetzt. Es gibt relativ viele Fehler, wo Objekte zu weit vorne oder hinten sind. Wenn man drüber hinwegsehen kann, ist es durchaus Spielbar

- MassEffect: Hier funktionierte alles soweit gut. Nicht so perfekt wie WoW, aber auch keine gravierenden Probleme.

- Need for Speed – The Run: Ist nicht 3D Kompatibel

- Fallout 3: Hier hat alles soweit funktioniert. Der Effekt ist nicht so stark wie z.B. bei WoW, aber sehr angenehm. Leider gibt es hie und da immer mal wieder kleine Fehler in der Platzierung von Objekten, ist aber verkraftbar. Der 3D Effekt kann hier ziemlich stark dazu beitragen, sich wirklich wie im Ödland zu fühlen :-)

Was ich noch empfehlen kann: Es gibt eine Kompatibilitätsliste von NVidia, wo steht welche Games wie gut unterstützt werden. Die Liste wird bei jedem NVidiatreiber mit installiert und ist unter den NVidia Einstellungen zu finden. Diese Liste hat sich bislang als guten Leitfaden erwiesen, wie gut welches Game läuft (auch wenn ich nur wenige getestet habe).

Fazit: 3D ist ein Cooles Gadget, aber einen Gamevorteil erhält man dadurch nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Wenn man aber an einem gemütlichen Abend einfach ein bisschen durchs Ödland spaziert und etwas brauchbares sucht, oder in Azeroth Rohstoffe für den Beruf suchen will macht das 3D Zeugs durchaus etwas her.

So geht das – JellyBean für Nexus S

Das Update für mein Nexus S auf Jelly Bean (Android 4.1.1) ist gesten noch angekommen. Hab ich natürlich direkt installiert und ich muss sagen: das Teil geht ab.

Auch wenn auf dem ersten Blick nicht viel neues dabei zu sein scheint. Alles sieht aus wie gewohnt. Auffällig ist die weiss getönte Google Schaltfläche oben, dort wo vorher die Google Suche war. Das Eingabefeld ist nun ein Button, welcher das neue Google Now öffnet. Bislang werde ich daraus noch nicht schlau. Mal schauen, wie es sich entwickelt und was mir Google nun für “nützliche” Infos geben wird.

Von der Performance her kann man durchaus sagen, dass es einen merklichen Schub gegeben hat. Auch wenn das Nexus S relativ schwache Hardware vorzuweisen hat im Vergleich zu aktuellen Modellen. Das Laden von Apps dauert da schon mal ein bisschen länger. Wenn die Apps aber geladen sind, läuft alles soweit . Das Scrollen ist in der Regel flüssig. Lediglich wenn grössere Datenmengen geladen werden müssen, ist ein leichtes Ruckeln zu bemerken. Dies schiebe ich allerdings auf die bereits erwähnte schwache Hardware.

Insgesamt bin ich von dem Update bislang überzeugt. Mal schauen, ob es sich auch im täglichen Einsatz bewähren kann.

PS: @Samsung @HTC @LG @Sony @jederHandyHerstellerAusserDerMitDemApfel –> So geht das mit Updates!